Bilike
lebt in der Mongolei und hat noch nie einen Tischtennisball gesehen.
Als er eines Tages auf einen stößt, ist er von dem
unbekannten Objekt fasziniert. Sein Oma erklärt ihm, das er
eine leuchtende Perle gefunden hat, im Wanderkino dagegen, wo in
einem Film ein Golfspiel zu sehen ist, wird ihm klar, daß man mit
dem Ball Erdlöcher stopft. Erst nach einiger Zeit erfährt er
im Fernsehen, was es mit dem Ping-Pong-Ball auf sich hat, glaubt aber,
es gäbe nur ein Exemplar davon in ganz China. Deshalb macht sich
Bilike sich auf eine Reise, die ihn durch die Steppe bis nach
Peking führt, um den Ball dorthin zu bringen, wo er dringend
gebraucht wird. Getragen von den wunderbaren
Landschaftsaufnahmen, konzentriert sich Regisseur Ning Hao auf das
Abbilden von realen mongolischen Lebenswelten zwischen Tradition und
Gegenwart, eingefasst in ein modernes Märchen.

China 2005 102 Min.
mongolische OmU
R.+B.: Ning Hao
D.: Hurichabilike
Dawa
Geliban
Badem
Int. Forum 2005
Verleihwebseite
Mongolian Ping Pong