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Kyoji hat Seiko, seine Geliebte, stilecht (er ist Koch) mit vergiftetem Dessert umgebracht. Auftraggeber des Mordes war Wiwat, ihr Ehemann und sein Chef. Um ihm und seinen Schulgefühlen zu entkommen, flieht er auf ein Schiff, das ihn von Macao nach Thailand bringen soll. Dort lernt er die geheimnisvolle Noi kennen und beginnt mit ihr eine Affäre. Doch weder seinen Gedanken noch den ihn verfolgenden Auftragskillern kann er davonlaufen.
Mehr Psycho- als Actionthriller, sind  bei diesem Asian-Film-Noir die leicht entrückte  Stimmung und die bis ins Detail durchkomponierten Bilder wesentlicher als die Geschichte, schließlich stand Christopher Doyle hinter der Kamera. Regisseur Pen-ek Ratanaruang hat eine klare Meinung zum Thema:  'Ich glaube, meine Plots sind gar nicht so wichtig. Es ist nicht so wichtig, was passiert. Viel wichtiger ist die Art und Weise, wie diese durchschnittlichen Menschen mit dem umgehen, was passiert. ...  Bei Filmen aus Hollywood frage ich mich immer: Was passiert in den Szenen, die herausgeschnitten sind? Was geschieht zwischen den aufregenden Momenten? Wie parken die Helden ihre Autos? Schließen sie die Türen ab? Rauchen sie dabei?', und dazu gibt es den ein oder anderen selbstironischen Seitenhieb. 
Ach ja, und obwohl die Handlung in Asien spielt, wird vorwiegend Englisch geredet. Auch hierzu zitiere ich gern den Regisseur: 'Alle sprechen heute schlechtes Englisch. Ich finde schlechtes Englisch einfach charmant.'



Thailand 2006, 
115 Minuten OmU
Regie:
Pen-Ek Ratanaruang

B: Prabda Yoon
K: Christopher Doyle

D: Tadanobu Asano, Kang Hye-jeong,
Eric Tsang,
Maria Cordero u.a.

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