In einer besseren Welt
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INHALT
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Susanne
Bier hat einmal mehr einen „Männerfilm“ gedreht, nach den „Brüdern“
(kürzlich als US-Neuverfilmung angelaufen), geht es diesmal um Väter
und Söhne. Die halbwüchsigen Freunde Christian und Elias machen die
Erfahrung, dass sie durch Gewaltausübung und Lügen mehr erreichen als
durch Zurückhaltung und Wahrheit. Ihre Eltern, bzw. eigentlich nur die
Väter, stehen dagegen für einen gewaltfreien Weg, mit dem Wissen um
ihre moralische Überlegenheit. Als Christians Vater im Streit von einem
Fremden geschlagen wird und sich nicht wehrt, überzeugt das die Jungen
aber nicht, sie wollen Vergeltung. Die problematischen
Familienverhältnisse - Elias macht seinen Vater für den Krebstot der
Mutter verantwortlich, und Christians Vater arbeitet als Arzt in Afrika
und ist deshalb oft nicht zu Hause, seine Ehe steht kurz vor dem
Scheitern – tragen dazu bei, dass die Situation zu eskalieren
droht.
Mit ihrer neuesten Regiearbeit hat die dänische Regisseurin es
geschafft, endlich den Oscar und dazu den Golden Globe zu erhalten. Das
ist kaum verwunderlich, ist dies nicht nur ein großer
Schauspielerfilm, sondern es geht um große moralische Fragen, um
die Faszination von Gewalt, Schuld, Rache oder humanitäres Ethos,
Demütigungen und Vergebung. Ist man Opfer, ist man Täter, oder gibt es
noch einen Weg dazwischen? Einfache Antworten bietet der Film nicht,
aber ein Ende, das, allen vorherigen Erfahrungen zum Trotz, Hoffnung in
sich trägt.
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Credits
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(Originaltitel
:
Hævnen – dt. Rache)
DK 2010 113 Min.
dän /
engl. OmU
R.: Susanne Bier
mit
Mikael
Persbrandt,
Trine Dyrholm,
Ulrich Thomsen,
Markus
Rygaard,
William Johnk Nielsen
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TRAILER
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